Kreditkarten in ihrem Onlineshop: Zahlungslösungen und Payment Anbieter im Vergleich.

Acquirer, PSP, Akzeptanzverträge, Online Zahlung und Bahnhof? Ja, wir waren auch dort.

Inzwischen haben wir mehr als 15 Online Stores entwickelt. Und nun verstehen wir diese Begriffe auch wirklich.

Damit sie einen einfacheren Zugang zur Welt der Online Bezahlsysteme und Kreditkarten-Anbindungen finden, haben wir diesen Blogpost geschrieben.

Hier können sie lesen, was es braucht, damit sie in ihrem Onlineshop Kreditkarten akzeptieren können und welches die besten und günstigsten Lösungen für Online Payments in der Schweiz sind.

Keine Zeit zum lesen? Hier die Kurzform: Wenn ihr Budget und Online Store klein sind, dann ist PayPal zusammen mit normaler Rechnung eine sehr gute Lösung. Wenn ihr Online Store einen Umsatz von mehr als CHF 5’000.- pro Monat erwirtschaftet, sollten sie eine Lösung mit einem separaten Acquirer und Payment Service Provider (PSP) anschauen. Wir meinen, dass Datatrans ein sehr guter PSP ist. Ausserdem sollten sie Offerten von verschiedenen Acquirern für Kreditkarten Akzeptanzverträge anfragen, da die Preise variieren. Wenn Sie gute Entwicklungsteams haben, lohnt es sich, stripe.com zu prüfen. Stripe ist quasi die coole Lösung für Online Zahlungsinfrastrukturen.

Online Payments – die Theorie kurz und knackig

Alles der Reihe nach. Und zuerst etwas Theorie. In der Theorie brauchen sie zwei Dinge, um in ihrem Onlineshop Zahlungen mit Kreditkarten akzeptieren zu können.

Akzeptanzvertrag-Acquirer

Erstens brauchen sie einen Akzeptanzvertrag mit einem Acquirer. Der Akzeptanzvertrag ist ein Vertrag zwischen ihnen und einem Zahlungsanbieter (z.B. Visa, American Express, MasterCard, etc.) der ihnen erlaubt, diese Kreditkarten für online Geschäfte zu nutzen. Einen Akzeptanzvertrag können sie mit Firmen wie Aduno, Six, Postfinance oder Concardis abschliessen. Diese Firmen heissen Acquirer.

Processing Vertrag mit Payment Service Provider

Zweitens brauchen sie eine technische Plattform, über welche die Zahlung mit Kreditkarten abgewickelt wird. Diese Plattformen heissen Payment Service Provider. Kurz PSP. Da aus Sicherheitsgründen sehr hohe Anforderungen an solche Plattformen gestellt werden, lohnt es sich nicht, diese selbständig zu entwickeln. Die grössten PSPs in der Schweiz sind Datatrans, Six Payment Services und die Postfinance.

In der Praxis: Wollen sie eine einfache oder komplizierte Lösung?

Gratuliere. Sie haben den Theorieteil bestanden! In der Praxis haben sie zwei  Möglichkeiten: Entweder wählen sie einen Partner, welcher beide Dienstleistungen anbietet (Acquirer und PSP) oder sie wählen zwei separate Anbieter. Und ja, sie erahnen es vielleicht: Beides zusammen ist einfacher für sie. Doch leider auch teurer.

Die einfache Lösung mit einem Partner zuerst.

Ihr Vorteil wenn Acquirer und Payment Service Provider Partner sind: Einfacher, weil sie nur einen Partner kontaktieren müssen. Nachteil: Es wird ihnen meist ein grösserer Prozentsatz vom Umsatz für diese Dienstleistung belastet, als wenn sie diese Dienstleistungen einzeln einkaufen.

Die populärsten einfachen Lösungen sind:

PayPal
PayPal ermöglicht die Bezahlung mit allen gängigen Kreditkarten (keine Postcard). Die Anbindung wird über einen Händler Account gemacht. Die Anbindung ist einfach. Der Kunde bezahlt mit gängigen Kreditkarten auf der Seite von PayPal.
Vorteil: Sehr einfache Implementation ohne Zusatzkosten. Mehr Informationen hier.
Kosten: 3,4% und CHF 0.55 pro Transaktion

2Checkout
2Checkout ist einer der grössten internationalen Anbieter mit welchem sich die Bezahlung im eigenen Online Shop umsetzen lässt. Wie PayPal bietet 2Checkout sowohl die Acquirer, als auch die PSP Dienstleistungen an. Die wichtigsten Merkmale sind:

  • Visa, Mastercard, Diners und Amex werden akzeptiert
  • Die Integration von 2Checkout.com als Beispiel zur Ansicht unter diesem Link: https://www.2checkout.com/demo#/shop
  • Kann genutzt werden als externe Lösung oder online (Zahlung wird auf der eigenen Seite abgewickelt, Kommunikation über API’s)

WooCommerce bietet ein Plugin an, über welches 2 Checkout angebunden werden kann. Das heisst, diese Lösung eignet sich insbesondere für WordPress Shops.
Kosten: 5.5% vom Umsatz, sowie CHF 0.40 pro Transaktion.

Die komplizierte Lösung mit  Acquirer und PSP. Hinweis: Kompliziert, dafür auch günstiger. Drum lohnt es sich weiter zu lesen.

Lösungen mit einem Acquirer und PSP sind etwas komplexer. Der Vorteil: Es lassen sich Kosten sparen. Wenn ihre monatlichen Umsätze, sagen wir mal total CHF 20’000.- oder CHF 4’000.- über Kreditkarten sind lohnt es sich, hier weiterzulesen.

Payment Service Provider

Sie brauchen 2 Verträge in diesem Set-Up:

Als erstes brauchen sie einen Akzeptanzvertrag.

Den Akzeptanzvertrag schliessen sie mit einem Acquirer ab. Die Verträge für die gängigen Kreditkarten wie Visa, Mastercard, Diners, American Express (Amex) können sie mit allen unten aufgeführten Acquirern abschliessen. Für die Postcard müssen sie direkt einen Vertrag mit der Postfinance abschliessen, da dies kein anderer Acquirier anbietet. Gemäss unseren Informationen ist die Postcard #3 nach Mastercard und Visa. Wir freuen uns über genaue Marktanteile in den Kommentaren.

Die Acquirer, welche für die Schweiz Akzeptanz-Verträge anbieten sind:

Ein Vergleich von mehreren Offerten lohnt sich auf jeden Fall, insbesondere für grössere Kunden. Uns ist aufgefallen, dass deutsche Anbieter tendenziell bessere Konditionen bieten als die Schweizer Anbieter. Es empfiehlt sich, neben den reinen Transaktionskosten auch die folgenden Aspekte in die Evaluation einfliessen zu lassen:

  • Jährliche Kosten
  • Gebühren für Chargebacks
  • Gebühren Stornos
  • Rollende Reserven und Auszahlung.

Als Bonus Tip: Auf der Seite von Datatrans können sie einfach und schnell eine Offerte von allen Acquirern gleichzeitig einholen. Sie füllen einmal das Formular aus und werden direkt von den Finanzinstituten mit einer Offerte kontaktiert. Hier finden sie das Formular

Neben dem Acquirer brauchen sie aber auch einen PSP.

Als 2tes brauchen sie einen Payment Service Provider

Hier eine nicht abschliessende Liste von PSP’s für die Schweiz. Die Kosten sind nicht angegeben, da diese sehr stark von diversen Parametern abhängen (Branche, Produkte, Zielmärkte, Umsatz etc). Im Kostenvergleich ganz unten sind Rechenbeispiele aufgeführt.

Datatrans
Datatrans ist der grösste Payment Service Provider in der Schweiz. Und das – unsere persönliche Meinung – zu Recht. Der Service, die Beratung und die Preise stimmen. Dies ist wohl auch der Grund wieso Schwergewichte wie SBB, leshop.ch, fleurop.ch und die Swiss auf Datatrans setzen. Datatrans hat jahrelange Erfahrung im PSP Bereich. Es gibt verschiedene Angebote, welche je nach Anforderungen gewählt werden können. Die Zahlung kann entweder über ein externes Bezahl-Fenster oder über die API im Shop Layout verwendet werden (siehe Beispiele unten).

Zahlung extern (Redirect) gegenüber Zahlung inline (über API)

Postfinance (Ogone)
Postfinance bietet als Whitelabel Lösung das Bezahlsystem vom belgischen PSP Ogone an. Das Packet Postfinance Basic bietet nur die Bezahlung via Postcard an, das Paket PostFinance StartUp bietet neben Postcard auch die Karten Visa, Mastercard und Amex an. Der Vorteil: die Postcard ist bereits im Angebot drin. Allerdings haben wir keine Erfahrung mit diesem PSP. Wir freuen uns somit über entsprechende Kommentare.

Six Payment Service
Six bietet Acquirer und PSP Services an. Als PSP deckt Six ein breites Angebot an Karten ab. Da Six auch ein Acquirer ist, werden die Angebote gerne gleich im Paket angeboten. Wir haben diesen Service für den Online Buchstore gastrobuch.ch eingesetzt. Hat technisch alles einwandfrei funktioniert. Vielleicht erscheint das Interface nicht grad topmodern. Zur Webseite von Six.

Innopay
Wir haben keine Erfahrungen mit Innopay. Der Vollständigkeit halber ist dieser Payment Service Provider trotzdem hier aufgeführt. Weitere Infos finden sie auf der Webseite von Innopay.

Payone
Payone ist ein grosser europäischer PSP mit einer grossen Auswahl an Karten welche zur Verfügung stehen. Für die Schweiz steht unter anderem auch Postfinance zur Verfügung. Auch hier: wir haben noch keine Erfahrungen mit Payone gemacht. Aber bereits die Tatsache, dass Payone Zalando auf der Referenz-Liste stehen hat und sehr gross ist, wäre für uns ein guter Grund für eine Anfrage, wenn es um einen Online Store für ganz Europa oder den deutschen Markt geht.

Sobald sie einen Akzeptanzvertrag und einen Processingvertrag haben, sind sie bereit und können den Payment Service Provider in ihrem Onlinestore einbinden.

Gibts denn eigentlich nichts Neues in Sachen Zahlungsmethoden?

Lange Zeit gab es sehr wenig Innovation im Bereich der Zahlungssysteme fürs Internet. Nun scheint doch etwas Bewegung in die Sache zu kommen und es gibt neue Ansätze, welche auf jeden Fall kurz angeschaut werden sollten. Sei es auch nur darum, sicherzustellen, dass diese Lösungen noch nicht für den Einsatz im eigenen Shop bereit sind.

Stripe
Stripe ist ein neuer Player auf dem Markt. Das Start-Up aus der populären Y Combinator Startup Schmiede bietet entwicklerfreundliche Tools für die Anbindung der PSP Services an verschiedene Web- und Mobile Apps an. Wie bei PayPal und 2 Checkout.com ist der Acquirer bereits inklusive. Die Kosten sind mit 2.9% und CHF 0.25 pro Transaktion für kleinere Stores attraktiv. Für grössere Stores werden ab grösseren Beträgen (Richtlinie: CHF 75’000.- pro Monat) separate Konditionen angeboten. Einziger Nachteil: Benötigt Entwicklungs-Know-How für die Implementierung.

Bitcoin
Über Bitcoin und andere digitale Währungen wird viel gesprochen. Neben dem ehemaligen Dark Web Store Silk Road und anderen Stores im Dark Web Stores gibt es zunehmend auch immer mehr Stores im “öffentlichen” Internet, welche Bitcoins akzeptieren. Meiner Meinung nach ein extrem spannendes Thema und die Vorteile von digitalen Währungen sind nicht von der Hand zu weisen. Persönlich würde ich eine Kiste schönen Bordeaux drauf verwetten, dass das Thema bei Trinkreife des Weins richtig interessant sein wird. Ob aktuell der Einsatz von Bitcoins oder anderen digitalen Währungen mehr als ein Marketing Stunt sein kann, würde ich eher bezweifeln.

Endlich….. Der Preisvergleich von Online Payment Lösungen

Wir haben die monatlichen Kosten für 2 verschiedene E-Commerce Stores angefragt und berechnet (Stand September 2014). Einmal für einen kleinen Shop – Onlinshop S – und einmal für einen grossen Onlineshop L.

Achtung Mehrkosten: Nicht erwähnt in dieser Aufstellung sind die Einmalkosten. Datatrans verlangt CHF 495.- für das Starter Angebot und CHF 975.- für das Professional Angebot. Postfinance StartUp verlangt CHF 249.- und CHF 495.- für das Pro Angebot. Einmalige Lizenzkosten für Six Saferpay E-Commerce betragen CHF 590.-. Bei Stripe entstehen Mehraufwände in der Entwicklung. PayPal verlangt keine Set-Up Gebühren.

Die Basis für die untenstehenden Zahlen:

Onlineshop S
Pro Monat: CHF 4’000.- Umsatz, 10 Transaktionen über Kreditkarte, Warenkorb je CHF 100.- . Kosten für Kreditkarten bei Six und Datatrans: 2.25%

Onlineshop L
Pro Monat: CHF 600’000.- Umsatz, 1000 Transaktionen über Kreditkarte, Warenkorb je CHF 150.-. Kosten für Kreditkarten bei Six und Datatrans: 1.7%

Monatliche Kosten für einen kleinen Shop


Kostenvergleich PSP’s Schweiz

Monatliche Kosten für einen grösseren Shop


Kostenvergleich Datatrans, Six, Postfinance und PayPal

Rückmeldung von den Profis: Tips von Six Payment Services über den Umgang mit online Zahlungsmittel.

Auf diesen Post haben wir ein ausführliches Feedback von Manuela Feuz von Six Payment Services erhalten. Die Antwort enthält gute Tips rund um das Thema Kreditkarten und Onlienshops, welche wir euch nicht vorenthalten möchten.

Mit Interesse haben wir den Beitrag „Kreditkarten in ihrem Onlineshop: Zahlungslösungen und Payment Anbieter im Vergleich“ gelesen und würden gerne noch unsere Perspektive aus der E-Payment –Ecke einbringen. SIX Payment Services ist der Branchenleader in der Schweiz für die Akzeptanz von MasterCard, VISA und Diners, und wir bieten rund ums Zahlen noch vieles mehr. In mehreren Bereichen und diversen Ländern sind wir Marktführer: für Parking-Zahllösungen in Grossbritannien und den USA, und in der Kartenverarbeitung in mehreren europäischen Ländern. Somit sind wir einer der grössten Transaktionsverarbeiter Europas. Dank langjähriger Erfahrung kommen unsere Kunden und Partner in den Genuss von erprobtem Know-how, ausgewiesener Expertise in diversen Branchen und durchdachten, bedürfnisorientierten Lösungen. Damit erhoffen wir uns die wertvollste Auszeichnung von allen: zufriedene Kunden!

Tipp 1: Wählen Sie ein Shopsystem, welches in Europa bekannt und verbreitet ist
w
Uns ist bewusst, dass der US-Markt viele neue und spannende Lösungen produziert. Nur sind die Shopsysteme meistens auf den US-Markt ausgerichtet und bieten daher auch nur dort bekannte Zahlungsmethoden an. Das kann Ihnen schnell zum Verhängnis werden, wenn Ihr Heimmarkt die Schweiz ist.

Tipp 2: Machen Sie sich über Ihr Zahlungsportfolio ein paar Gedanken

Beim Einstieg ins E-Commerce Geschäft ist es oft einfacher einen Partner an Bord zu nehmen, welcher Ihnen sowohl Acquiring-Verträge als auch das Payment Service Providing anbieten kann (alles aus einer Hand). Viele Webagenturen empfehlen, auf PayPal zu setzen.

…wissen Sie aber, wie Ihre Kunden zahlen möchten?

Webagenturen schauen sich Komponenten wie das Konsumenten- und Zahlverhalten oft nicht an – dabei ist ein attraktives Zahlungsportfolio mindestens so wichtig für den Erfolg Ihres Webshops wie das Angebot auf dem Shop selbst. Denn: würden Sie an der Bahnhofstrasse eine schicke Boutique eröffnen, aber auf ein Zahlungsterminal verzichten, nur weil dieses Ihnen zu teuer scheint?

Der Schweizer Konsument bevorzugt im E-Commerce nebst der Rechnung vor allem drei Zahlungsmittel: MasterCard, VISA und PostCard. Demographisch gesehen ist PayPal nicht bei allen eine beliebte Alternative – wenn Ihr Webshop eine jüngere Zielgruppe ins Auge gefasst hat, mag PayPal eine interessante Zahlungsmöglichkeit sein. Sollten Sie aber Reisen, Kamerazubehör, Tickets für Veranstaltungen oder sonstige Dienstleistungen anbieten, wird die Kreditkarte dank Haftungsumkehr, Zugänglichkeit und Akzeptanz das bevorzugte Zahlungsmittel sein, das beim Schweizer Konsumenten auch am meisten Vertrauen geniesst.
Die beliebtesten Online Zahlungsmittel Schweiz, Deutschland und Österreich. Quelle: ECC Köln, Online Experts, 2014

Tipp 3: Wird mein Zahlungsportfolio auch fürs Ausland reichen?

Allgemein lohnt es sich, mit einem Acquirer das Gespräch zu suchen und sich beraten zu lassen. Sollten Sie Ihre Waren und Dienstleistungen auch ausserhalb der Schweiz verkaufen wollen, kann ein kompetenter Acquirer evaluieren welche weiteren Zahlungsmethoden im Shop noch aufgeschaltet werden sollten – denn auch hier gilt: jedes Land hat seine eigenen Zahlungsmittel. Die in der Schweiz beliebte PostCard zum Beispiel kennt man im Ausland nicht. Handkehrum ist es beim Einstieg in den niederländischen Markt unabdingbar die dort weit verbreitete Zahlungslösung iDEAL anzubieten.

Tipp 4: Was sollte mir mein Acquirer und Payment Service Provider sonst noch anbieten können?

Kann Ihr Anbieter Ihnen die Daten zu Verfügung stellen, die Ihre Buchhaltung haben möchte? Das Pflegen und Führen eines Webshops kann schnell anstrengend werden, wenn man keine vernünftige finanzrelevante Informationen bekommt. Man muss dabei beachten, dass diese Informationen auch ein Teil des Services des Anbieters sein müssen. Dementsprechend lohnt es sich, eine Offerte im Detail zu prüfen, bevor man die Preise vergleicht. Ein auf den ersten Blick teureres Angebot kann Komponenten beinhalten, die für Ihren Alltag im E-Commerce wichtig sind und die Sie nur gegen ein teures Upgrade beim günstigeren Anbieter erhielten. Was wird Ihnen für Chargebacks verrechnet? Dürfen Sie Fremdwährungen ohne Aufpreis akzeptieren? Wie lange ist die Auszahlungsfrist? Stellt der Payment Service Provider ein Risk Management zu Verfügung? Wird etwas für die Überweisung auf das Bank- oder Postkonto verlangt? Diese und weitere Fragen sollten bei einem Vergleich unbedingt berücksichtigt werden.

Fazit

Für kleine Online-Stores mit einem monatlichen Umsatz von unter 5’000.- CHF ist PayPal zusammen mit der Standard Rechnung meist die einfachste Lösung. Vernünftige Transaktionskosten, keine Set-Up Gebühr, keine grossen Abklärungen für Vergleiche von Verträgen und einfache Integration sehen wir als die wichtigsten Vorteile. Für grössere Stores lohnt sich ein Vergleich zwischen den verschiedenen Angeboten. Für unsere Projekte bevorzugen wir die grossen lokalen PSPs (Datatrans oder allenfalls Six Payment Services). Auch arbeiten wir aktuell an einem ersten Online-Store mit Stripe und wir werden von unserer Erfahrung damit berichten.

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